Erwartungen/Befürchtungen


Am Beginn eines Projekts oder einer Veranstaltung ist es oft wichtig die Erwartungen der TeilnehmerInnen zu klären. Somit kennen einerseits alle die Erwartungen der anderen und es ergibt sich eher ein Bild von dem was einen erwartet. Außerdem kann der MT das Programm den Erwartungen anpassen und so das ganze für alle zufriedenstellend abklären.
Ziele

TN sollen Erwartungen und Befürchtungen zu Beginn des Moduls formulieren.

·Die Methode soll verhindern, dass während des Moduls ständig neue Erwartungen/ Befürchtungen formuliert werden, die anfangs nicht vorhanden waren.
·Am Ende des Moduls dient die Methode der Evaluation.

Organisation

2 Pinnwände oder eine in der Mitte geteilte Wand bzw. Plakat
· Pinnnadeln bzw. Klebestreifen
·grüne Karteikarten DIN A6 (Anzahl: max.5 pro TN)
·rote Karteikarten DIN A6 (Anzahl: max.5 pro TN)

Anweisungen
Es gibt je eine Wand für Erwartungen und eine für Befürchtungen.
MT teilt rote und grüne Karten aus.
TN schreiben ihre Erwartungen in großer und lesbarer Schrift an das Modul auf grüne Karteikarten und Ihre Befürchtungen auf rote Karteikarten.
TN nehmen für jede Erwartung bzw. Befürchtung eine neue Karteikarte.
Die Teilnehmenden kommen vor, lesen ihre Zettel vor und pinnen das Kärtchen auf die jeweilige Wand.
TN erläutern kurz den Inhalt jeder Karte und heften die Erwartungen an die linke, die Befürchtungen an die rechte Pinnwand.
MT kann versuchen beim Anheften Cluster zu bilden.

am Ende der Moduls:
MT nimmt die Befürchtungen von den Stellwänden ab, die nicht eingetroffen sind.
MT nimmt die Erwartungen ab, die erfüllt worden sind.

Reflexion

Die Methode eignet sich für kleine TeilnehmerInnenkreise bis zu ca. 30 Personen, weil sonst die Zahl der Karten zu groß wird.
Die Methode ist sowohl eine Einstiegs- wie auch eine Evaluationsmethode.
Am Ende muss im Plenum über den Umgang mit den noch verbliebenen Karten gesprochen werden.

Quelle: unbekannt