Zeitmanager/Zeitmanagement


ZEITMANAGEMENT, ist die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen.
Es beschäftigt sich mit den Problemen, die eine hohe Anzahl von Aufgaben, Terminen etc. mit sich bringen, wenn die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist.
Unter Zeitmanagement versteht man eine Reihe von Strategien und Techniken. Der Begriff Zeitmanagement ist eigentlich eine irreführende Bezeichnung, da die Zeit ganz unabhängig davon vergeht, was wir in dieser Zeit tun. Das einzige, was man managen kann, ist sich selbst. Daher beschäftigt sich Zeitmanagement vorwiegend mit Selbstmanagement.

Die Techniken lassen sich grob in die fünf Bereiche einteilen:
Ziele Erarbeitung nach Inhalt, Ausmaß und Zeit (!!!)

Übersicht z. B. - Zeit-Mitte-Relation - Mind-Mapping
Prioritäten setzen Eine zentrale Technik besteht im Analysieren und Definieren von Prioritäten. Folgende Techniken können dafür verwendet werden: (Beispiele)

ABC-Analyse
Mittels der ABC-Analyse werden alle Aufgaben in die Kategorien einsortiert.
A sehr wichtig, hohe Priorität
B mittlere Priorität
C geringe Priorität


Eisenhower-Methode
Es ergeben sich vier Kombinationsmöglichkeiten der Faktoren Wichtigkeit und Dringlichkeit, deren Aufgaben jeweils eine bestimmte Art und Weise der Bearbeitung zugeordnet wird:
Dringlichkeitnicht dringenddringendWichtigkeitwichtig
Aufgabe exakt terminieren und persönlich erledigen.
Sofort selbst erledigen.
nicht wichtig
Nicht bearbeiten → Papierkorb.An kompetente Mitarbeiter delegieren.

Planung z. B. ALPEN-Methode
Diese Methode (nach Lothar Seiwert) verwendet wenige Minuten pro Tag zur Erstellung eines schriftlichen Tagesplans. Die fünf Elemente sind:
A: Aufgaben aufschreiben. Aufgaben, Aktivitäten und Termine werden in einen Tagesplan eingetragen.
L: Länge einschätzen. Man schätzt die voraussichtlich benötigte Zeit für jede Aufgabe ein.
P: Pufferzeit. Man sollte maximal 60 % der täglichen Arbeitszeit verplanen. Der Rest bleibt für Unvorhergesehenes reserviert.
E: Entscheidungen. Durch Prioritätensetzen, Kürzen und Delegieren wird der Umfang der Arbeiten beschränkt.
N: Nachkontrolle. Am Ende des Tages erstellt man eine Statistik über geplante und tatsächlich erledigte Arbeiten. Unerledigtes wird auf den nächsten Tag übertragen.

Motivation
Zu diesem Bereich gehören:
Positive Einstellung
Wird im englischen als Positive Mental Attitude (PMA) bezeichnet und meint zum einen die Einstellung zur Arbeit und zum anderen die Einstellung zu den Mitarbeitern.
Es ist gemeinhin bekannt, dass eine positive Atmosphäre die Produktivität steigert.
So sollte auch an die Aufgaben stets mit guten Gedanken und einer freundlichen Miene herangegangen werden, denn sowohl schlechte als auch gute Laune breitet sich aus. Wobei schlechte Laune die Effizienz mindert.
Erfolgskontrolle
Eine tägliche Erfolgskontrolle des eigenen Tagesplans kann sehr motivierend wirken.
Erfolgserlebnis
Genießen des eigenen Erfolgs.

Methoden zur Überbrückung von Motivationslöchern
15-Minuten-Trick für schwere Tage: Den Wecker auf 15 Minuten stellen. Nach Ablauf der 15 Minuten darf eine Pause von höchstens 5 Minuten eingelegt werden.


3-2-1-Countdown: Einfaches Herunterzählen von 3 - 2 - 1 bündelt die Gedanken. Diese Konzentrationsübung hilft, die Trägheit zu überwinden.


Atemtrick: So lange einatmen, wie man möchte und beim Ausatmen mit der Arbeit beginnen.

Quelle Wikipedia modifiziert