Pimp my RadioShow

Hier entseht eine neue Seite mit Tipp und Tricks wie Radiomacher ihre eigenen Beiträge objektiver selbst überprüfen können und so einem standigen Verbesserungsprozezz vollziehen können.

Wer anderen Tipps geben möchte bzw. Informationenen zu Verfügung stellen möchte sendet diese einfach über unsere Kontaktseite oder an info(at)medienkompetenzcenter.org.

Tipp 1: Wer hat's gemacht?

Wichtig für den Hörer ist es zu wissen von wem die Sendung kommt und wie man mit dem "Macher" bei Interesse am Thema in Kontakt treten kann; also nicht nur in der An- und Abmoderation dies erwähnen; sondern auch mal mittendrin, z.B. mit einem netten aussagekräftigen Jingle(Station-ID). Bei monothematischen Sendungen immer mal wieder nach der Musik eine geschickte Einleitung finden; damit auch Hörer die später zuschalten beim Thema mitgenommen werden.

Tipp 2: Musik auch als Hörerbindung!

Musik ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Sendung! Sie trägt dazu bei das sich die "Zielgruppe" wohlfühlt; dies bedeutet das genau abwägen sollte welche Musik man spielt; als Extreme wie z.B. Hardrock, Punk und Klassik verschrecken eher den "Normalhörer"; also die Zielgruppe; eine Ausrede wie z.B. "Ja aber meine Zielgruppe hört doch besonders gerne den Stil XYZ" kann hier nicht gelten; da man sich seine Zeilgruppe nicht aussuchen kann; sie ist als gegeben zu berücksichtigen; dies soll allerding nicht so verstanden werden als das man nur noch Mainstream spielen muss.

Musik soll besonders auch die Wortbeiträge unterstützen; z.B. Bei einem Beitrag über Imbissbuden im lokalen Umfeld ist sicherlich ein sehr gut passendes Lied "Currywurst von Herbert Grönemeyer".

Tipp 3: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Kontinuität ist Wiedererkennbarkeit; Hop oder Top; Against the "Wegwerfgesellschaft". Die Entwicklung eines geeigneten Formates zu Befriedigung der Zielgruppe ist eine langwierige Angelegenheit; so dauert es oft Jahre bis man mit einer Sendung in den Köpfen der Hörer präsent ist. Wichtig ist deshalb in der Entwicklungsfase klare Strukturen einzuhalten und gründlich am Sendekonzept zu arbeiten; nach vielen Feedback-Runden hat man dann vielleicht sein Format gefunden und kann kontinuierlich ansprechende Sendungen produzieren. Verbesserungen sollte man behutsam einführen um Bestandshörer nicht zu verwirren.

Tipp 4: Für die Zukunft planen.

Jedes Medium hat seine eigenen Regeln; alle gemeinsam haben aber eine Zielgruppe und die Befriedigung der Bedürfnisse derer. Dem Hörer einer Audioausstrahlung ist es mehr oder weniger egal ob nun direkt durchs Radio; über das Internet oder als Offline-Variante (z.B. CD). Die Befriedigung der Bedürfnisse erzielt man am Besten wenn die regeln für gelungenen Bürgerfunk eingehalten werden. Bei der Neukonzeption also schon jetzt darauf achen das man die Sendung über jedes Medium ausstrahlen kann.